BAUCHDECKENSTRAFFUNG


 

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Eine Erschlaffung der Bauchhaut kann durch Schwangerschaft, starke Gewichtsreduktion oder aber auch einfach genetisch bedingt sein. Ein kräftiges Muskeltraining hilft da nur bedingt, denn das schwache Bindegewebe lässt sich dadurch nur minimal beeinflussen. Eine in Falten hängende Bauchdecke kann auch bei intensiver sportlicher Betätigung noch schlaff über einer sonst festen Muskelschicht hängen. Oft weist die Bauchhaut Risse, sogenannte Striae auf. Dies ist ein Zeichen für die irreversible Erschlaffung des Bindegewebes.

Was die meisten Patienten stört

Neben den Figurproblemen in Bikini und enger Kleidung stört medizinisch eine starke Schweißneigung in der oberhalb der Schamgegend durch hängendes Gewebe gebildeten Hautfalte. Diese Hautzone neigt zu häufiger Rötung und Entzündung. Oft ist auch der Schamhügel unvorteilhaft vergrößert und vorgewölbt. Viele Frauen wagen sich nicht mehr im Bikini an den Strand; die männlichen Patienten stört ein Rutschen des Hosenbundes, da auch kein Gürtel zum rechten Sitz verhelfen kann.

OP- Methoden: Bauchdeckenplastik/Abdominoplastik

Eine Korrektur dieser unschönen Veränderungen kann durch eine Bauchdeckenstraffung erfolgen. Auch hierbei gibt es je nach Ausmaß der Hauterschlaffung eine Minimal- und eine Maximalvariante.

Mini-Straffung:

Die Mini-Bauchdeckenstraffung erfolgt über einen kleinen bogenförmigen Schnitt am Unterbauch. Der Bauchnabel muss dabei nicht versetzt werden, da die Straffung hauptsächlich das Gewebe unterhalb des Nabels betrifft. Dieser Eingriff kann im Dämmerschlaf mit lokaler Betäubung durchgeführt werden.

In aller Kürze:

OP-Dauer: 2,5-3 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: In der Regel 1-3 Nächte
Fadenzug: nach 3 Wochen
Nachbehandlung: 2-3 Wochen Schonung, Sport nach 6 Wochen