HÄUFIGE FRAGEN ZU BRUSTOPERATIONEN

In welchem Alter ist eine Brustvergrößerung durchzuführen?

Es gibt keine Altersgrenze für diese OP. Der Befund ist entscheidend. Nach Abschluss der Volljährigkeit kann die OP durchgeführt werden.

Gibt es unterschiedliche Implantat-Typen?

Es bestehen mehrere Wahlmöglichkeiten der Implantate. In Abhängigkeit von Ihrer Figur und Wünschen wird festgelegt, ob Sie ein rundes, ovales oder anatomisch geformtes Implantat benötigen. Die genaue Schnittführung und das Implantatvolumen werden ebenfalls im Vorfeld ausführlich besprochen. Der Sitz des Implantats wird unter anderem von der Form des Brustkorbs, Ihrem Hauttyp, Lifestyle (Sport etc.) und Ihrem evtl. Stillwunsch bestimmt.

Wo wird der Schnitt gemacht und ist dieser sichtbar?

Es gibt unterschiedliche Schnittmethoden. Wir bevorzugen den Schnitt in der Brustfalte, dadurch sind die Narben kaum sichtbar und die Wundheilung verläuft sehr schnell. Steristrips, Narbengels und langes Taping mit Silikonplatten führen zu fast unsichtbaren Narben.

Ist eine Brustvergrößerung mit starken Schmerzen verbunden?

Nein. Die Schmerzen ähneln einem starken Muskelkater und sind spätestens mit Entfernen der Drainagenschläuche abgeklungen.

Wann kann ich nach einer Brustvergrößerung einen normalen BH tragen?

Nach der OP tragen Sie zumeist einen speziellen Kompressions-BH. Bei gutem Verlauf können Sie nach ca. 4 Wochen Ihren Wunsch-BH anziehen.

Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung wieder arbeiten gehen?

Nach einer Ruhepause von 2 Wochen, können Sie beim komplikationslosen Verlauf und nach ärztlicher Rücksprache Ihrer Arbeit wieder nachgehen.

Ändert sich die Sensibilität der Brustwarzen?

Anfangs können die Brüste eine veränderte Sensibilität aufweisen, diese normalisiert sich nach der Anfangsphase von ca. 6 Wochen.

Werden sich die Implantate natürlich anfühlen?

Nach der Abheilphase werden sich die Implantate weich und natürlich anfühlen.

Wie verhalten sich die operierte Brüste in Bezug auf eine Schwangerschaft?

Die Implantate haben keinen Einfluss auf die Schwangerschaft oder die Stillfähigkeit. Durch die hormonellen Veränderungen können sich die Größe und die Form der Brust verändern.

Können die Implantate platzen?

Grundsätzlich nein. Bei großem mechanischem Druck kann eine Verletzung der Implantatoberfläche stattfinden, dies nennt sich Ruptur.

Wann ist eine Brustverkleinerung sinnvoll bzw. nötig?

Die Beschwerden treffen Frauen in verschiedenen Lebensabschnitten. Einerseits handelt es sich um sehr junge Frauen mit auffallenden, die Figur störenden, disproportionierten Brüsten. Riesige Brüste bei einer sonst normalen Figur lassen sich durch Kleidung schwer verbergen und führen gerade bei jungen Mädchen zu einem veränderten Sozialverhalten. Die reiferen Frauen mit großen, schweren und meist tief hängenden Brüsten haben sich weitestgehend mit dem Problem arrangiert, hegen jedoch den oft jahrelangen Traum kleinere Brüste zu haben. In all diesen Phasen kann die vergrößerte und schwere Brust Schmerzen in Schulter, Nacken und Kopf verursachen. Die tief in die Schulter einschneidenden BH-Träger können Kribbeln in den Armen verursachen; Haltungsschäden und Gelenkentzündungen sind keine seltenen Folgen. Auch chronische Hautekzeme in den Brustfalten belasten diese Frauen im Alltag sehr.

Müssen die Implantate alle 10 Jahre gewechselt werden?

Nein. Jedoch kursiert der allgemeine Irrtum, dass Implantate niemals gewechselt werden müssen. Der Abstand zwischen einem Implantatwechsel bestimmt sich individuell und kann nicht auf 10 Jahren  festgelegt werden.

Wie läuft eine Brustverkleinerung ab?

Da die Form jeder Brust individuell ist und durch Faktoren wie Position der Brustwarze, Brustvolumen, Zustand des Bindegewebs- und Hautmantels bestimmt wird, ist auch die Planung der Operationstechnik und des Ausmaßes der notwendigen Schnitte sehr unterschiedlich. Für eine Brustverkleinerung stehen viele verschiedene OP-Methoden zur Verfügung, ganz in Abhängigkeit von der Ausgangsform und der Beschaffenheit des Gewebes. Hierbei wird ein Schnitt um den Brustwarzenhof herum und von dort aus senkrecht weiter runter bis hin zur Brustumschlagfalte gesetzt (i-förmiger Schnitt). Sind große hängende Brüste zu verkleinern und/oder zu straffen, so kann ein T-Schnitt nötig sein. Dabei wird nach exaktem Ausmessen zusätzlich ein Schnitt in der Falte unterhalb der Brust gelegt und dadurch eine effektive Reduktion und Straffung des Hautmantels erreicht.

Welche Risiken und Probleme können auftreten?

Es gibt allgemeine Risiken, da bei jeder OP bestehen und spezielle Risiken wie z.B. Verlust der Stillfähigkeit, je nach operativen Eingriff höher sind. Unser Behandlungskonzept beruht auf strenger Reduktion der Komplikationen und Risiken, gerne informieren wir Sie bei einem Beratungs/ bzw.- OP- Vorgespräch ausführlich darüber.

Was kann ich für einen optimalen Verlauf machen?

Bitte halten Sie mindestens 2 Wochen Ruhe. Sportliche Aktivitäten sind frühestens nach 4 Wochen möglich. Verzichten Sie auf Nikotinkonsum. Nehmen Sie die verschriebenen Medikamente ein und halten Sie die Kontrolltermine ein.

Wie lange dauert die Heilungsphase nach einer Brustverkleinerung?

Die Heilungsphase ist sehr individuell und kann ca. 4-6 Wochen andauern. Nach einer Ruhephase von 2 Wochen, können Sie beim komplikationslosen Verlauf Ihrer Arbeit wieder nachgehen.

Bleibt die Stillfähigkeit noch erhalten?

Frau Dr. Berkei operiert sehr präzise und vorsichtig; sie versucht die Milchgänge und das Brustdrüsengewebe zu schonen. Daher sollte die Stillfähigkeit nach der Bruststraffung noch erhalten bleiben.

Gibt es Alternativen zur OP?

Eine Brustverkleinerung kann in einigen Fällen durch Fettabsaugen der Brust erreicht werden. Voraussetzung ist eine pralle Brust mit einem straffen Hautmantel. Hierbei entstehen kaum Narben; Sensibilität und Stillfähigkeit bleiben erhalten. Ein eindeutiger Effekt ist schon nach wenigen Wochen sichtbar. 

Wie lange hält eine Brustverkleinerung?

Auch eine verkleinerte Brust ist vor Alterungsprozessen, Schwangerschaftsstreifen und Gewichtsveränderung nicht geschützt. Aber mit gesunder Ernährung, Sport, stabilem Gewicht können Sie Ihre neue Brustform lange genießen.

Was wird bei einer Bruststraffung gemacht?

Durch die sogenannte Technik nach Ribeiro wird zusätzlich zum Hautmantel auch das Brustgewebe im Inneren so gestrafft, dass ein besonders schöner Volumenaufbau vor allem im Bereich des Dekolletés erreicht werden kann. Hierbei wird ein Schnitt um den Brustwarzenhof herum und von dort aus senkrecht weiter runter bis hin zur Brustumschlagfalte gesetzt (i-förmiger Schnitt). Sind große hängende Brüste zu straffen, so kann ein T-Schnitt nötig sein. Dabei wird nach exaktem Ausmessen zusätzlich ein Schnitt in der Falte unterhalb der Brust gelegt und dadurch eine effektive Straffung des Hautmantels erreicht.

Kann man bei einer Bruststraffung eine Asymmetrie ausgleichen?

Ja, wenn notwendig dann mit Implantateinsatz.

Welche Risiken und Probleme können nach einer Bruststraffung auftreten?

Es gibt allgemeine Risiken, da bei jeder OP bestehen und spezielle Risiken wie z.B. Verlust der Stillfähigkeit, je nach operativen Eingriff höher sind. Unser Behandlungskonzept beruht auf strenger Reduktion der Komplikationen und Risiken, gerne informieren wir Sie bei einem Beratungs/ bzw.- OP-Vorgespräch ausführlich darüber.

Wie lange dauert die Genesungszeit?

Wir empfehlen eine Ruhephase von 2 Wochen einzuhalten; sportliche Aktivitäten dürfen nach 4-6 Wochen wieder aufgenommen werden. Die Behandlung ist nach spätestens 6 Monaten abgeschlossen.

Wie lange hält eine Bruststraffung?

Auch eine gestraffte Brust ist vor Alterungsprozessen, Schwangerschaftsstreifen und Gewichtsveränderung nicht geschützt. Aber mit gesunder Ernährung, Sport, stabilem Gewicht können Sie Ihre neue Brustform lange genießen.