OBERSCHENKELSTRAFFUNG


 

Das Oberschenkellifting

Größere Fettansammlungen an den Oberschenkeln können bei jungen Frauen mit ausreichend elastischer Haut oft allein durch Fettabsaugung entfernt werden. Ab einem Alter von ca. 40 Jahren erschlafft die Haut merklich und durch Jogging oder Radfahren werden zwar die Konturen der Beine verbessert und der Umfang reduziert, aber die Hautqualität kann nicht verändert werden. Insbesondere die Innenseiten der Oberschenkel sind durch ein weicheres und damit auch bevorzugt schlaffes Gewebe gekennzeichnet. Manche Frauen stört vor allem ein Reiben der Oberschenkelinnenseiten beim Laufen. Bei einer Oberschenkelstraffung wird deshalb nicht nur Fett, sondern vor allem die schlaffe Haut gestrafft.

Sinnvoll ist eine Oberschenkelstraffung bei sehr adipösen Patienten erst dann, wenn annähernd das Normalgewicht vor der Operation erreicht ist und keine weiteren Pläne bestehen, noch deutlich Gewicht zu reduzieren. Unmittelbar vor der Operation wird die überschüssige Haut vermessen und markiert. Der Verlauf der zukünftigen Narbe wird damit festgelegt. Durch eine Schnittführung an den Oberschenkelinnenseiten und eventuell im Bereich der Leistenbeuge kann die über- schüssige Haut und bei Bedarf auch Fettgewebe entfernt werden. Eine Verminderung des Oberschenkelumfanges kann durch gleichzeitiges Fettabsaugen erfolgen.

In aller Kürze

OP-Dauer: 2-2,5 Stunden
Narkose: örtliche Betäubung oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt: ambulant oder eine Nacht stationär
Fadenzug: nach 3 Wochen
Nachbehandlung: 2 Wochen Schonung
Sport: nach 6 Wochen